<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Schachschiedsrichter NRW &#187; Regel-FAQ</title>
	<atom:link href="http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/category/regel-faq/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de</link>
	<description>Die Seite der NRW-Schachschiedsrichter</description>
	<lastBuildDate>Fri, 06 Jan 2012 16:13:20 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Schlagen des Königs beim Blitzen ist verboten</title>
		<link>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2010/03/schlagen-des-koenigs-beim-blitzen-ist-verboten/</link>
		<comments>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2010/03/schlagen-des-koenigs-beim-blitzen-ist-verboten/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 12:03:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MF</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Regel-FAQ]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/?p=240</guid>
		<description><![CDATA[Nach der letzten Regeländerung hat sich die Schiedsrichterkommission des DSB entschieden, ihre Auffassung aufzugeben, dass es sich beim Schlagen des gegnerischen Königs im Blitzschach um eine Form der Reklamation handelt. Das Schlagen des Königs stellt vielmehr selbst einen regelwidrigen Zug dar und kann als solcher, nachdem die Uhr gedrückt wurde, reklamiert werden. Mit der Aufhebung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der letzten Regeländerung hat sich die Schiedsrichterkommission des DSB entschieden, ihre Auffassung aufzugeben, dass es sich beim Schlagen des gegnerischen Königs im Blitzschach um eine Form der Reklamation handelt. Das Schlagen des Königs stellt vielmehr selbst einen regelwidrigen Zug dar und kann als solcher, nachdem die Uhr gedrückt wurde, reklamiert werden. Mit der Aufhebung der früheren Regelung schließt sich der DSB der internationalen Auffassung an.</p>
<p><a href="http://www.srk.schachbund.de/fpdf/pdf_aktuell_srk.php?zahl=71" target="_blank">Quelle</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2010/03/schlagen-des-koenigs-beim-blitzen-ist-verboten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>DGT 2000 nicht für Fischer-Modus geeignet</title>
		<link>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2009/08/dgt-2000-nicht-fuer-fischer-modus-geeignet/</link>
		<comments>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2009/08/dgt-2000-nicht-fuer-fischer-modus-geeignet/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 09:42:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MF</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Regel-FAQ]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/?p=145</guid>
		<description><![CDATA[Wie der DSB-Bundesspielleiter Jürgen Kohlstädt mitteilt, ist die DGT 2000 für alle Kämpfe mit Fischer-Modus als ungeeignet anzusehen und darf nicht verwendet werden. Die Schiedsrichter dürfen Wettkämpfe in der 2. Bundesliga nicht beginnen lassen, wenn der gastgebende Verein die DGT 2000 verwendet. Das Problem besteht darin, dass der frei programmierbare Modus für Fischer-Bedenkzeiten (Modus 25) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie der DSB-Bundesspielleiter Jürgen Kohlstädt mitteilt, ist die <a href="http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/kleine-uhrenkunde/dgt-2000/">DGT 2000</a> für alle Kämpfe mit Fischer-Modus als ungeeignet anzusehen und darf nicht verwendet werden. Die Schiedsrichter dürfen Wettkämpfe in der 2. Bundesliga nicht beginnen lassen, wenn der gastgebende Verein die DGT 2000 verwendet.</p>
<p>Das Problem besteht darin, dass der frei programmierbare Modus für Fischer-Bedenkzeiten (Modus 25) bei der DGT 2000 fehlerhaft ist. In diesem Modus können bis zu vier Spielperioden mit Bedenkzeitzuschlag pro Zug programmiert werden. Auch ein interner Zugzähler kann eingestellt werden. Dieser Zugzähler muss aber, um den Ansprüchen der Regeln zu genügen, auf 0 gesetzt werden. Leider führt aber genau dies zu einem Fehler beim Übergang von der ersten zur zweiten Partiephase: Nachdem auf einer der beiden Uhren die Bedenkzeit abgelaufen ist, schlägt die Uhr bei abgeschaltetem Zugzähler nicht, wie zu erwarten, die Zeit für die zweite Periode zu, sondern bleibt einfach stehen. Die Uhr kann daher für einen ordnungsgemäßen Spielbetrieb im Fischer-Modus nicht verwendet werden.</p>
<p>Da auch auf NRW-Ebene mit dem langen Fischer-Modus gespielt wird, gilt auch hier, dass die DGT 2000 als ungeeignet für den Spielbetrieb angesehen werden muss.</p>
<p>Das Nachfolgemodell <a href="http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/kleine-uhrenkunde/dgt-2010/">DGT 2010</a> weist diesen Fehler ebenso wie die <a href="http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/kleine-uhrenkunde/dgt-xl/">DGT XL</a> nicht auf!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2009/08/dgt-2000-nicht-fuer-fischer-modus-geeignet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>22</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aktuelle FIDE-Regeln (deutsch)</title>
		<link>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2009/06/aktuelle-fide-regeln-deutsch/</link>
		<comments>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2009/06/aktuelle-fide-regeln-deutsch/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 00:22:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MF</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Regel-FAQ]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/?p=118</guid>
		<description><![CDATA[Wir stellen hier die deutsche Fassung der ab dem 1. Juli 2009 geltenden Fide-Regeln zum Download zur Verfügung. Es wird keine Garantie dafür übernommen, dass die hier angebotene Fassung mit der Druckfassung des DSB in allen Fällen identisch ist. Auch kann die hier angebotene Fassung noch Fehler in Orthographie und Zeichensetzung aufweisen. Im Zweifelsfall ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir stellen hier die deutsche Fassung der ab dem 1. Juli 2009 geltenden Fide-Regeln zum Download zur Verfügung. Es wird keine Garantie dafür übernommen, dass die hier angebotene Fassung mit der Druckfassung des DSB in allen Fällen identisch ist. Auch kann die hier angebotene Fassung noch Fehler in Orthographie und Zeichensetzung aufweisen. Im Zweifelsfall ist die gedruckte Fassung des DSB vorzuziehen bzw. die englische Original-Fassung der Regeln.</p>
<p>Download: <a href="http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/files/FIDE-Regeln_2009.pdf" target="_blank">FIDE-Regel (deutsch) ab 1. Juli 2009</a></p>
<p>Einen schnellen Überblick über wichtige Änderungen gibt <a href="http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2009/03/aenderungen-der-fide-regeln/">dieser Artikel</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2009/06/aktuelle-fide-regeln-deutsch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Änderungen der FIDE-Regeln</title>
		<link>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2009/03/aenderungen-der-fide-regeln/</link>
		<comments>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2009/03/aenderungen-der-fide-regeln/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 03:49:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MF</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Regel-FAQ]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/?p=100</guid>
		<description><![CDATA[Wie sich inzwischen herumgesprochen hat, stehen ab dem 1. Juli 2009 Änderungen der FIDE-Regeln an. Zumindest eine Änderung – die Reduzierung der Wartezeit bis eine Partie als kampflos verloren gewertet wird – hat bereits im Vorfeld für große Diskussionen gesorgt, obwohl in den meisten Bereichen noch gar nicht klar ist, wie sich die entsprechende Regeländerung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sich inzwischen herumgesprochen hat, stehen ab dem 1. Juli 2009 Änderungen der FIDE-Regeln an. Zumindest eine Änderung – die Reduzierung der Wartezeit bis eine Partie als kampflos verloren gewertet wird – hat bereits im Vorfeld für große Diskussionen gesorgt, obwohl in den meisten Bereichen noch gar nicht klar ist, wie sich die entsprechende Regeländerung konkret auswirken wird.</p>
<p>Inzwischen liegt die englische Fassung der neuen Regeln vor; an der deutschen Übersetzung wird derzeit noch gearbeitet.</p>
<p>Hier sollen im Folgenden die wichtigen Änderungen des FIDE-Regelwerks dargestellt werden (es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit):</p>
<p><strong>Wartezeit: </strong>Die bisherige Regel 6.7 wird durch Regel 6.6 a. ersetzt. Die neue Regel besagt, dass ein Spieler, der nach dem tatsächlichen Beginn der Partie am Brett erscheint, die Partie verliert. Die Regel räumt allerdings ausdrücklich die Möglichkeit ein, dass das Turnierreglement hier eine andere Regelung trifft.</p>
<p><strong>Korrektur der Uhren: </strong>In 6.10 b. wird nun ausdrücklich verfügt, dass eine Uhr, die zu Anfang falsch eingestellt wurde, von den Spielern oder dem Schiedsrichter gestoppt werden darf. Der Schiedsrichter stellt die Uhr dann nach bester Kenntnis richtig ein. Dies ist wohl in erster Linie auf elektronische Uhren gemünzt, bei denen eine eventuelle falsche Einstellung der zweiten Partiephase sich erst nach der Zeitkontrolle zeigt.</p>
<p><strong>Illegale Züge: </strong>Die bisherige Regelung in 7.4 b. wird um den Hinweis ergänzt, dass eine Partie nur dann nach 3 illegalen Zügen desselben Spielers für diesen Spieler als verloren gewertet werden, wenn sein Gegner noch mattsetzen kann. Ansonsten ist die Partie remis.</p>
<p><strong>Remis-Angebote: </strong>Regel 9.1 a. erlaubt nun ausdrücklich, dass das Turnierreglement festlegen kann, ab welchem Zug die Spieler ohne Zustimmung des Schiedsrichters Remis vereinbaren dürfen. Hiermit wird die sogenannte Sofia-Regel legalisiert.</p>
<p>Regel 9.5 wird dahingehend präzisiert, dass ein Spieler, der Remis wegen dreimaliger Stellungswiederholung oder der 50-Züge-Regel beantragt, die Uhr anhalten <em>darf, </em>aber nicht anhalten <em>muss. </em>Außerdem wird 9.5 b. vereinfacht: Ein unberechtigter Remisantrag in den oben genannten Fällen führt nun nur noch zu einer Zeitgutschrift vom 3 Minuten beim Gegner des Antragsstellers; der Zeitabzug beim Antragsteller fällt ersatzlos weg.</p>
<p><strong>Handys: </strong>Die jetzige Regel 12.2 b. wird als 12.3 b. neu gefasst: Das Mitführen von Handys oder anderen elektronischen Geräten ist nun wieder erlaubt unter der Bedingung, dass diese Geräte komplett abgeschaltet sind. Außerdem wird die Strafe des  Partieverlust nun ausdrücklich auf <em>jedes </em>Geräusch ausgedehnt, das ein solches Gerät produziert. Sollte in einem solchen Fall der Gegner nicht mehr mattsetzen können, wird die Partie 0:½ gewertet.</p>
<p><strong>Rauchverbot: </strong>Ein Rauchverbot im Turniersaal und allen nicht besonders vom Schiedsrichter dafür festgelegten Bereichen des Turnierareals ist nun Bestandteil der Regeln (12.3 c.).</p>
<p><strong>Geräuschquellen: </strong>Regel 12.6 wird ergänzt um das Verbot, Geräuschquellen in den Turniersaal mitzubringen; gemeint sind offensichtlich MP3-Player und ähnliches.</p>
<p><strong>Schnellschach/Blitz: </strong>Die Schnellschach- und Blitzschachregeln werden in A3 bzw. B2 dahingehend geändert, dass bei ausreichender Beobachtung der Partien durch Schiedsrichter (bei Schnellschach 1 Schiedsrichter pro 3 Partien; beim Blitz 1 Schiedsrichter pro Partie) bis auf die Notationspflicht nach den ganz normalen Turnierschachregeln gespielt wird.</p>
<p>Im Blitzschach wird die Regelung bei illegalen Zügen ergänzt: Wenn ein Spieler einen illegalen Zug gemacht hat und der Gegner diesen bereits beantwortet hat, so können sich die beiden Spieler ohne Eingreifen eines Schiedsrichters darauf einigen, dass der illegale Zug und der Antwortzug zurückgenommen werden.</p>
<p><strong>Fischer-Schach/Chess 960: </strong>Die Regeln wurden um einen Anhang F ergänzt, der das sogenannte Fischer-Schach bzw. Chess 960 beschreibt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2009/03/aenderungen-der-fide-regeln/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fragen zum Notationsformular</title>
		<link>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2008/10/fragen-zum-notationsformular/</link>
		<comments>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2008/10/fragen-zum-notationsformular/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Oct 2008 19:30:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MF</dc:creator>
				<category><![CDATA[Regel-FAQ]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/?p=71</guid>
		<description><![CDATA[Fragen: In Artikel 8.1 der FIDE-Regeln steht die Formulierung, die Spieler hätte ihre Züge auf dem für das Turnier vorgeschriebenen »Partieformular« aufzuzeichnen. Bedeutet das, dass es eine grundsätzliche Vorschrift für die Gestaltung der Partieformulare gibt? Wo findet man sie? Wonach richten sich die Druckereien bzw. Schachverlage bei der Gestaltung der Partieformulare, denn die Basisgestaltung ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fragen:</strong></p>
<ol>
<li>In <strong>Artikel 8.1 der FIDE-Regeln</strong> steht die Formulierung, die Spieler hätte ihre Züge <strong>auf dem für das Turnier vorgeschriebenen »Partieformular« </strong>aufzuzeichnen<strong>.</strong> Bedeutet das, dass es eine grundsätzliche Vorschrift für die Gestaltung der Partieformulare gibt? Wo findet man sie? Wonach richten sich die Druckereien bzw. Schachverlage bei der Gestaltung der Partieformulare, denn die Basisgestaltung ist ja prinzipiell immer gleich?</li>
<li>In <strong>Artikel 8.3 </strong>heißt es weiter: <strong>Die Partieformulare sind Eigentum des Turnierveranstalters. </strong>Bedeutet dies, dass ein Spieler sein Partieformular nach einem Wettkampf oder Turnier eigentlich gar nicht mitnehmen darf, weil sie ihm nicht gehören? Könnte der gastgebende Verein oder der Veranstalter darauf bestehen, dass alle Spieler ihre Partieformulare am Spielort zurücklassen?<span id="more-71"></span></li>
</ol>
<p><strong>Antworten:</strong></p>
<ol>
<li>Die Redeweise vom <strong>vorgeschriebenen »Partieformular« </strong>ermöglicht es dem Veranstalter grundsätzlich eine bestimmte Form des Partieformulars vorzugeben, die die Spieler dann auch zu benutzen haben. Die Regel macht klar, dass ein Spieler kein Anrecht darauf hat, eine eigene Notationsgrundlage zu benutzen (Partieheft, Notizbuch, PDA etc.), sondern dass er verpflichtet ist, das von allen Spielern zu verwendende Material zu benutzen. Der Schiedsrichter kann hieraus die entsprechende Handhabe gegen die Verwendung anderer Aufzeichnungsformen ableiten. Eine solche Vorschrift für ein Notationsformular findet sich z. B. in der Turnierordnung des DSB in: <a href="http://www.schachbund.de/intern/ordnung/turnierordnung/index-b.html#b11" target="_blank">B-11.3 Standards für Bundesligakämpfe</a><br />
Druckereien bzw. Schachverlage folgen bei der Herstellung der Partieformulare den sachlichen Notwendigkeiten und der traditionellen Gestaltung solcher Formulare. So findet sich heute z. B. immer noch auf vielen Formularen eine Zeile für den Namen der Eröffnung, obwohl es wahrscheinlich kaum noch Spieler gibt, die diese Zeile verwenden. Früher war sie zum rascheren Auffinden in einem Partiearchiv sicherlich sinnvoll.</li>
<li>Grundsätzlich ist das richtig. Diese Vorschrift dient zum einen Veranstaltern, die die Partien eines Turniers oder eine Meisterschaft komplett erfassen wollen, zum anderen zur Sicherung der Beweisgrundlage für erspielte Ergebnisse (FIDE 8.7). Es sind deshalb inzwischen in weiten Bereichen Notationsformulare mit Durchschlag in Gebrauch, so dass der Spieler den Durchschlag mitnehmen kann.<br />
Natürlich ist auch mir bekannt, dass in den Mannschaftsmeisterschaften der unteren Spielklassen die Spieler normalerweise ihre Formulare mitnehmen. Nach der Regel sollte allerdings der Mannschaftsführer die unterschriebenen Formulare der eigenen Mannschaft einsammeln und als Beweisgrundlage für eventuelle Proteste etc. bis zum Ende der Saison aufbewahren. Er kann sie anschließend – wenn die Ausschreibung der Meisterschaft dazu nichts anderes vorschreibt – den Spielern zurückgeben.</li>
</ol>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2008/10/fragen-zum-notationsformular/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wann ist ein Spieler „am Zug“?</title>
		<link>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2008/06/wann-ist-ein-spieler-am-zug/</link>
		<comments>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2008/06/wann-ist-ein-spieler-am-zug/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 12:56:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MF</dc:creator>
				<category><![CDATA[Regel-FAQ]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/?p=59</guid>
		<description><![CDATA[Zurzeit wird anlässlich einer Armageddon-Partie zwischen Irina Krush und Anna Zatonski diskutiert, ob ein Spieler seinen Zug ausführen darf, wenn der Gegner noch nicht die Uhr gedrückt hat. Die Schachregeln sind hier recht eindeutig: Fide 1.1 regelt, wann ein Spieler am Zug ist: Ein Spieler „ist am Zug“, sobald der Zug seines Gegners ausgeführt worden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zurzeit wird anlässlich einer <a href="http://youtube.com/watch?v=fNQjXHjRkNQ" target="_blank">Armageddon-Partie</a> zwischen Irina Krush und Anna Zatonski <a href="http://www.chessvibes.com/coverstory/making-a-move-before-your-clock-is-running/" target="_blank">diskutiert</a>, ob ein Spieler seinen Zug ausführen darf, wenn der Gegner noch nicht die Uhr gedrückt hat. Die Schachregeln sind hier recht eindeutig:<span id="more-59"></span></p>
<p><strong>Fide 1.1</strong> regelt, wann ein Spieler <strong>am Zug ist</strong>:</p>
<blockquote><p>Ein Spieler „ist am Zug“, sobald der Zug seines Gegners ausgeführt worden ist.</p></blockquote>
<p><strong>Fide 4.6</strong> regelt, wann ein <strong>Zug ausgeführt</strong> ist:</p>
<blockquote><p>Sobald in einem regelgemäßen Zug oder Teil eines regelgemäßen Zuges eine Figur auf einem Feld losgelassen worden ist, kann sie nicht mehr auf ein anderes Feld gezogen werden. Der Zug gilt als ausgeführt, wenn alle notwendigen Anforderungen von Artikel 3 erfüllt worden sind … [RR: Fide 3 regelt, wie die Figuren ziehen.]</p></blockquote>
<p>Diese Regeln gelten auch für Schachpartien, die ohne Schachuhr gespielt werden. Kommt die Schachuhr hinzu, ändern sich die oben genannten Regeln nicht, sondern es kommt mit <strong>Fide 6.8 a)</strong> eine weitere Regelung hinzu, die bestimmt, wann ein Zug <strong>vollständig abgeschlossen</strong> wurde:</p>
<blockquote><p>Während der Partie hält jeder Spieler, nachdem er seinen Zug auf dem Schachbrett ausgeführt hat, seine eigene Uhr an und setzt die Uhr seines Gegners in Gang. Einem Spieler muss es immer ermöglicht werden, seine Uhr anzuhalten. Sein Zug gilt als nicht vollständig abgeschlossen, solange er das nicht getan hat, es sei denn, der ausgeführte Zug hat die Partie beendet (siehe Artikel 5.1 und 5.2). [RR: Fide 5.1 und 5.2 regeln das Partieende.]</p></blockquote>
<p>Wohlgemerkt: Fide 6.8 a) hebt keine der vorangegangenen Regelungen auf, sondern ergänzt diese. Ein Spieler ist also auch beim Spiel mit einer Schachuhr am Zug, sobald der Gegner die gezogene Figur losgelassen hat. Er darf daraufhin sofort seinen eigenen Zug ausführen und anschließend seine Uhr drücken, sofern er dem Gegner die Gelegenheit gegeben hat, die Uhr zu drücken. Ein sofortiges Zurückdrücken der Uhr ist in diesem Fall von den Regeln ausdrücklich erlaubt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2008/06/wann-ist-ein-spieler-am-zug/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Analysieren mit Computerhilfe</title>
		<link>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2008/02/analysieren-mit-computerhilfe/</link>
		<comments>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2008/02/analysieren-mit-computerhilfe/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 12:02:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MF</dc:creator>
				<category><![CDATA[Regel-FAQ]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/?p=54</guid>
		<description><![CDATA[Frage: Ist das Analysieren von bereits beendeten Partien in einem Analyseraum mit Hilfe eines Computers untersagt? Die analysierenden Spieler haben (natürlich) ihre eigenen Partien bereits beendet und der Analyseraum ist räumlich getrennt vom Spielsaal, wo noch laufende Partien stattfinden. Antwort: Das Analysieren von bereits beendeten Partien in einem separaten Raum mit Hilfe eines Computers ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frage: </strong>Ist das Analysieren von bereits beendeten Partien in einem Analyseraum mit Hilfe eines Computers untersagt?  Die analysierenden Spieler haben (natürlich) ihre eigenen Partien bereits beendet und der Analyseraum ist räumlich getrennt vom Spielsaal, wo noch laufende Partien stattfinden.  <span id="more-54"></span></p>
<p><strong>Antwort: </strong>Das Analysieren von bereits beendeten Partien in einem separaten Raum mit Hilfe eines         Computers ist grundsätzlich erlaubt. Da Spielern, deren         Partien noch nicht beendet sind, das Analysieren auf einem anderen Schachbrett durch FIDE 12.2 ohne         Einschränkung verboten ist, dürfen sie sich auch nicht an der         Analyse bereits beendeter Partien beteiligen. Sie haben daher im Analyseraum (ob mit Computer oder ohne) nichts verloren.</p>
<p>Sollte der Schiedsrichter Sorge haben wegen der Möglichkeit         der Computeranalyse, so sollte er vor Beginn des         Mannschaftskampfes ausdrücklich darauf hinweisen, dass         Spielern  <em>jegliches </em>Analysieren auf einem anderen Schachbrett von den Regeln verboten wird,         solange ihre Partie noch läuft, und dass man ihre Anwesenheit         im Analyseraum hart sanktionieren wird (Partieverlust!). In         einem solchen Fall kann dann kein Spieler nachher behaupten,         er habe von einem solchen Verbot nicht gewusst.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2008/02/analysieren-mit-computerhilfe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Handy-Benutzung</title>
		<link>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2007/12/handy-benutzung/</link>
		<comments>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2007/12/handy-benutzung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Dec 2007 10:18:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MF</dc:creator>
				<category><![CDATA[Regel-FAQ]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/?p=45</guid>
		<description><![CDATA[Frage: Das klingelnde Handy führt den Regeln nach zum sofortigen Ende der Partie. Aber wie sieht es mit dem aktiven Nutzen der Handys aus, also Telefonieren oder SMS schicken? Spielt es eine Rolle, ob innerhalb bzw. außerhalb des Turnierareals telefoniert wird? Es sind alles Regelverstöße, nur wie soll die Bestrafung aussehen? Die 13.4 der Reihe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frage: </strong>Das klingelnde Handy führt den Regeln nach zum sofortigen Ende der Partie. Aber wie sieht es mit dem aktiven Nutzen der Handys aus, also Telefonieren oder SMS schicken? Spielt es eine Rolle, ob innerhalb bzw. außerhalb des Turnierareals telefoniert wird? Es sind alles Regelverstöße, nur wie soll die Bestrafung aussehen? Die 13.4 der Reihe nach, oder führt das Telefonieren analog zum Handyklingeln zum direkten Partieverlust? Muss der Spieler reklamieren oder muss der Schiedsrichter bzw. der Mannschaftsführer eingreifen?<span id="more-45"></span></p>
<p><strong>Antwort: </strong>Bereits das Mitführen des Handys ist nach der Fide-Regel 12.2 b verboten. Sollte der Schiedsrichter das Mitführen dennoch gestattet haben, was die Regel 12.2 b ermöglicht, so ist dem Spieler ganz sicher nicht auch der Gebrauch des Handys während der Partie erlaubt worden, ganz gleich zu welchem Zweck, gleichgültig, ob dies innerhalb oder außerhalb des Turnierareals geschieht. Davon ausgenommen ist sicherlich der ausdrücklich vom Schiedsrichter autorisierte Gebrauch, etwa in einem Notfall. Der unautorisierte Gebrauch des Handys durch einen Spieler muss gleichwertig mit einem klingelnden Handy bestraft werden, zieht also den sofortigen Partieverlust nach sich, da nicht einzusehen ist, dass ein von einem Spieler passiv erlittene Nutzung (das Handyklingeln) schärfer bestraft werden soll, als eine vom Spieler aktiv herbeigeführter Regelverstoß derselben Kategorie. Der Schiedsrichter hat in einem solchen Fall von sich aus einzugreifen und darf nicht erst den Protest des Gegners abwarten. Auch hier gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung: Benutzung des Handys zieht automatisch und unweigerlich den Partieverlust nach sich.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2007/12/handy-benutzung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie lange sind Lizenzen (Turnierleiter/regionaler Schiedsrichter) gültig?</title>
		<link>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2007/11/ist-die-lizenz-als-turnierleiter-oder-regionaler-schiedsrichter-noch-gultig/</link>
		<comments>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2007/11/ist-die-lizenz-als-turnierleiter-oder-regionaler-schiedsrichter-noch-gultig/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Nov 2007 11:38:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RCR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Regel-FAQ]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/?p=41</guid>
		<description><![CDATA[Der Turnierleiter oder der regionale Schiedsrichter hat im Laufe von fünf Jahren zur Lizenzbestätigung an einem Weiterbildungslehrgang teilzunehmen. Spätestens nach Ablauf von 10 Jahren ist durch eine Prüfung zur Lizenzbestätigung nachzuweisen, dass seine Fähigkeiten und Kenntnisse noch auf dem aktuellen Stand sind. Die Prüfung ist entbehrlich, wenn mindestens 20 Einsätze im fraglichen Zeitraum als Schiedsrichter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Turnierleiter oder der regionale Schiedsrichter hat im Laufe von fünf Jahren zur Lizenzbestätigung an einem Weiterbildungslehrgang teilzunehmen.</p>
<p>Spätestens nach Ablauf von 10 Jahren ist durch eine Prüfung zur Lizenzbestätigung nachzuweisen, dass seine Fähigkeiten und Kenntnisse noch auf dem aktuellen Stand sind. Die Prüfung ist entbehrlich, wenn mindestens 20 Einsätze im fraglichen Zeitraum als Schiedsrichter auf den Ebenen des Landes, des Bundes oder der FIDE nachgewiesen werden. Für den Turnierleiter ohne Einschränkung der Ebenen.</p>
<p>Erfolgt innerhalb des vorgeschriebenen Zeitraums keine Weiterbildung, ruht die Lizenz ab Beginn des Jahres, welches auf das Jahr folgt, in dem der regionale Schiedsrichter spätestens an einem Weiterbildungslehrgang hätte teilnehmen müssen. Die Lizenz lebt wieder auf, wenn innerhalb der folgenden zwei Jahre an einer Weiterbildung teilgenommen wurde, andernfalls erlischt die Lizenz. Diese Regelung gilt analog bei dem Nachweis der Prüfung.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2007/11/ist-die-lizenz-als-turnierleiter-oder-regionaler-schiedsrichter-noch-gultig/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

