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	<title>Schachschiedsrichter NRW &#187; Regel-FAQ</title>
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	<description>Die Seite der NRW-Schachschiedsrichter</description>
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		<title>Schlagen des K&#246;nigs beim Blitzen ist verboten</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 12:03:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MF</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Regel-FAQ]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach der letzten Regel&#228;nderung hat sich die Schiedsrichterkommission des DSB entschieden, ihre Auffassung aufzugeben, dass es sich beim Schlagen des gegnerischen K&#246;nigs im Blitzschach um eine Form der Reklamation handelt. Das Schlagen des K&#246;nigs stellt vielmehr selbst einen regelwidrigen Zug dar und kann als solcher, nachdem die Uhr gedr&#252;ckt wurde, reklamiert werden. Mit der Aufhebung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der letzten Regel&#228;nderung hat sich die Schiedsrichterkommission des DSB entschieden, ihre Auffassung aufzugeben, dass es sich beim Schlagen des gegnerischen K&#246;nigs im Blitzschach um eine Form der Reklamation handelt. Das Schlagen des K&#246;nigs stellt vielmehr selbst einen regelwidrigen Zug dar und kann als solcher, nachdem die Uhr gedr&#252;ckt wurde, reklamiert werden. Mit der Aufhebung der fr&#252;heren Regelung schlie&#223;t sich der DSB der internationalen Auffassung an.</p>
<p><a href="http://www.srk.schachbund.de/fpdf/pdf_aktuell_srk.php?zahl=71" target="_blank">Quelle</a></p>
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		<title>DGT 2000 nicht f&#252;r Fischer-Modus geeignet</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 09:42:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MF</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Regel-FAQ]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie der DSB-Bundesspielleiter J&#252;rgen Kohlst&#228;dt mitteilt, ist die DGT 2000 f&#252;r alle K&#228;mpfe mit Fischer-Modus als ungeeignet anzusehen und darf nicht verwendet werden. Die Schiedsrichter d&#252;rfen Wettk&#228;mpfe in der 2. Bundesliga nicht beginnen lassen, wenn der gastgebende Verein die DGT 2000 verwendet. Das Problem besteht darin, dass der frei programmierbare Modus f&#252;r Fischer-Bedenkzeiten (Modus 25) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie der DSB-Bundesspielleiter J&#252;rgen Kohlst&#228;dt mitteilt, ist die <a href="http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/kleine-uhrenkunde/dgt-2000/">DGT 2000</a> f&#252;r alle K&#228;mpfe mit Fischer-Modus als ungeeignet anzusehen und darf nicht verwendet werden. Die Schiedsrichter d&#252;rfen Wettk&#228;mpfe in der 2. Bundesliga nicht beginnen lassen, wenn der gastgebende Verein die DGT 2000 verwendet.</p>
<p>Das Problem besteht darin, dass der frei programmierbare Modus f&#252;r Fischer-Bedenkzeiten (Modus 25) bei der DGT 2000 fehlerhaft ist. In diesem Modus k&#246;nnen bis zu vier Spielperioden mit Bedenkzeitzuschlag pro Zug programmiert werden. Auch ein interner Zugz&#228;hler kann eingestellt werden. Dieser Zugz&#228;hler muss aber, um den Anspr&#252;chen der Regeln zu gen&#252;gen, auf 0 gesetzt werden. Leider f&#252;hrt aber genau dies zu einem Fehler beim &#220;bergang von der ersten zur zweiten Partiephase: Nachdem auf einer der beiden Uhren die Bedenkzeit abgelaufen ist, schl&#228;gt die Uhr bei abgeschaltetem Zugz&#228;hler nicht, wie zu erwarten, die Zeit f&#252;r die zweite Periode zu, sondern bleibt einfach stehen. Die Uhr kann daher f&#252;r einen ordnungsgem&#228;&#223;en Spielbetrieb im Fischer-Modus nicht verwendet werden.</p>
<p>Da auch auf NRW-Ebene mit dem langen Fischer-Modus gespielt wird, gilt auch hier, dass die DGT 2000 als ungeeignet f&#252;r den Spielbetrieb angesehen werden muss.</p>
<p>Das Nachfolgemodell <a href="http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/kleine-uhrenkunde/dgt-2010/">DGT 2010</a> weist diesen Fehler ebenso wie die <a href="http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/kleine-uhrenkunde/dgt-xl/">DGT XL</a> nicht auf!</p>
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		<title>Aktuelle FIDE-Regeln (deutsch)</title>
		<link>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2009/06/aktuelle-fide-regeln-deutsch/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 00:22:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MF</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Regel-FAQ]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir stellen hier die deutsche Fassung der ab dem 1. Juli 2009 geltenden Fide-Regeln zum Download zur Verf&#252;gung. Es wird keine Garantie daf&#252;r &#252;bernommen, dass die hier angebotene Fassung mit der Druckfassung des DSB in allen F&#228;llen identisch ist. Auch kann die hier angebotene Fassung noch Fehler in Orthographie und Zeichensetzung aufweisen. Im Zweifelsfall ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir stellen hier die deutsche Fassung der ab dem 1. Juli 2009 geltenden Fide-Regeln zum Download zur Verf&#252;gung. Es wird keine Garantie daf&#252;r &#252;bernommen, dass die hier angebotene Fassung mit der Druckfassung des DSB in allen F&#228;llen identisch ist. Auch kann die hier angebotene Fassung noch Fehler in Orthographie und Zeichensetzung aufweisen. Im Zweifelsfall ist die gedruckte Fassung des DSB vorzuziehen bzw. die englische Original-Fassung der Regeln.</p>
<p>Download: <a href="http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/files/FIDE-Regeln_2009.pdf" target="_blank">FIDE-Regel (deutsch) ab 1. Juli 2009</a></p>
<p>Einen schnellen &#220;berblick &#252;ber wichtige &#196;nderungen gibt <a href="http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2009/03/aenderungen-der-fide-regeln/">dieser Artikel</a>.</p>
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		<title>&#196;nderungen der FIDE-Regeln</title>
		<link>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2009/03/aenderungen-der-fide-regeln/</link>
		<comments>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2009/03/aenderungen-der-fide-regeln/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 03:49:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MF</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Regel-FAQ]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie sich inzwischen herumgesprochen hat, stehen ab dem 1. Juli 2009 &#196;nderungen der FIDE-Regeln an. Zumindest eine &#196;nderung – die Reduzierung der Wartezeit bis eine Partie als kampflos verloren gewertet wird – hat bereits im Vorfeld f&#252;r gro&#223;e Diskussionen gesorgt, obwohl in den meisten Bereichen noch gar nicht klar ist, wie sich die entsprechende Regel&#228;nderung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sich inzwischen herumgesprochen hat, stehen ab dem 1. Juli 2009 &#196;nderungen der FIDE-Regeln an. Zumindest eine &#196;nderung – die Reduzierung der Wartezeit bis eine Partie als kampflos verloren gewertet wird – hat bereits im Vorfeld f&#252;r gro&#223;e Diskussionen gesorgt, obwohl in den meisten Bereichen noch gar nicht klar ist, wie sich die entsprechende Regel&#228;nderung konkret auswirken wird.</p>
<p>Inzwischen liegt die englische Fassung der neuen Regeln vor; an der deutschen &#220;bersetzung wird derzeit noch gearbeitet.</p>
<p>Hier sollen im Folgenden die wichtigen &#196;nderungen des FIDE-Regelwerks dargestellt werden (es besteht kein Anspruch auf Vollst&#228;ndigkeit):</p>
<p><strong>Wartezeit: </strong>Die bisherige Regel 6.7 wird durch Regel 6.6 a. ersetzt. Die neue Regel besagt, dass ein Spieler, der nach dem tats&#228;chlichen Beginn der Partie am Brett erscheint, die Partie verliert. Die Regel r&#228;umt allerdings ausdr&#252;cklich die M&#246;glichkeit ein, dass das Turnierreglement hier eine andere Regelung trifft. Derzeit sind im Bereich des SB NRW folgende Wartezeiten festgelegt (es sind bis zum Saisonbeginn durchaus noch &#196;nderungen m&#246;glich):</p>
<ul>
<li>1. Bundesliga: 30 Minuten.</li>
<li>2. Bundesliga: 0 Minuten.</li>
<li>SB NRW: 30 Minuten.</li>
</ul>
<p>Hier wird man sich wohl f&#252;r eine Weile auf unterschiedliche Regelungen auf den diversen Spielebenen einrichten m&#252;ssen.</p>
<p><strong>Korrektur der Uhren: </strong>In 6.10 b. wird nun ausdr&#252;cklich verf&#252;gt, dass eine Uhr, die zu Anfang falsch eingestellt wurde, von den Spielern oder dem Schiedsrichter gestoppt werden darf. Der Schiedsrichter stellt die Uhr dann nach bester Kenntnis richtig ein. Dies ist wohl in erster Linie auf elektronische Uhren gem&#252;nzt, bei denen eine eventuelle falsche Einstellung der zweiten Partiephase sich erst nach der Zeitkontrolle zeigt.</p>
<p><strong>Illegale Z&#252;ge: </strong>Die bisherige Regelung in 7.4 b. wird um den Hinweis erg&#228;nzt, dass eine Partie nur dann nach 3 illegalen Z&#252;gen desselben Spielers f&#252;r diesen Spieler als verloren gewertet werden, wenn sein Gegner noch mattsetzen kann. Ansonsten ist die Partie remis.</p>
<p><strong>Remis-Angebote: </strong>Regel 9.1 a. erlaubt nun ausdr&#252;cklich, dass das Turnierreglement festlegen kann, ab welchem Zug die Spieler ohne Zustimmung des Schiedsrichters Remis vereinbaren d&#252;rfen. Hiermit wird die sogenannte Sofia-Regel legalisiert.</p>
<p>Regel 9.5 wird dahingehend pr&#228;zisiert, dass ein Spieler, der Remis wegen dreimaliger Stellungswiederholung oder der 50-Z&#252;ge-Regel beantragt, die Uhr anhalten <em>darf, </em>aber nicht anhalten <em>muss. </em>Au&#223;erdem wird 9.5 b. vereinfacht: Ein unberechtigter Remisantrag in den oben genannten F&#228;llen f&#252;hrt nun nur noch zu einer Zeitgutschrift vom 3 Minuten beim Gegner des Antragsstellers; der Zeitabzug beim Antragsteller f&#228;llt ersatzlos weg.</p>
<p><strong>Handys: </strong>Die jetzige Regel 12.2 b. wird als 12.3 b. neu gefasst: Das Mitf&#252;hren von Handys oder anderen elektronischen Ger&#228;ten ist nun wieder erlaubt unter der Bedingung, dass diese Ger&#228;te komplett abgeschaltet sind. Au&#223;erdem wird die Strafe des  Partieverlust nun ausdr&#252;cklich auf <em>jedes </em>Ger&#228;usch ausgedehnt, das ein solches Ger&#228;t produziert. Sollte in einem solchen Fall der Gegner nicht mehr mattsetzen k&#246;nnen, wird die Partie 0:½ gewertet.</p>
<p><strong>Rauchverbot: </strong>Ein Rauchverbot im Turniersaal und allen nicht besonders vom Schiedsrichter daf&#252;r festgelegten Bereichen des Turnierareals ist nun Bestandteil der Regeln (12.3 c.).</p>
<p><strong>Ger&#228;uschquellen: </strong>Regel 12.6 wird erg&#228;nzt um das Verbot, Ger&#228;uschquellen in den Turniersaal mitzubringen; gemeint sind offensichtlich MP3-Player und &#228;hnliches.</p>
<p><strong>Schnellschach/Blitz: </strong>Die Schnellschach- und Blitzschachregeln werden in A3 bzw. B2 dahingehend ge&#228;ndert, dass bei ausreichender Beobachtung der Partien durch Schiedsrichter (bei Schnellschach 1 Schiedsrichter pro 3 Partien; beim Blitz 1 Schiedsrichter pro Partie) bis auf die Notationspflicht nach den ganz normalen Turnierschachregeln gespielt wird.</p>
<p>Im Blitzschach wird die Regelung bei illegalen Z&#252;gen erg&#228;nzt: Wenn ein Spieler einen illegalen Zug gemacht hat und der Gegner diesen bereits beantwortet hat, so k&#246;nnen sich die beiden Spieler ohne Eingreifen eines Schiedsrichters darauf einigen, dass der illegale Zug und der Antwortzug zur&#252;ckgenommen werden.</p>
<p><strong>Fischer-Schach/Chess 960: </strong>Die Regeln wurden um einen Anhang F erg&#228;nzt, der das sogenannte Fischer-Schach bzw. Chess 960 beschreibt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fragen zum Notationsformular</title>
		<link>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2008/10/fragen-zum-notationsformular/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Oct 2008 19:30:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MF</dc:creator>
				<category><![CDATA[Regel-FAQ]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/?p=71</guid>
		<description><![CDATA[Fragen: In Artikel 8.1 der FIDE-Regeln steht die Formulierung, die Spieler h&#228;tte ihre Z&#252;ge auf dem f&#252;r das Turnier vorgeschriebenen »Partieformular« aufzuzeichnen. Bedeutet das, dass es eine grunds&#228;tzliche Vorschrift f&#252;r die Gestaltung der Partieformulare gibt? Wo findet man sie? Wonach richten sich die Druckereien bzw. Schachverlage bei der Gestaltung der Partieformulare, denn die Basisgestaltung ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fragen:</strong></p>
<ol>
<li>In <strong>Artikel 8.1 der FIDE-Regeln</strong> steht die Formulierung, die Spieler h&#228;tte ihre Z&#252;ge <strong>auf dem f&#252;r das Turnier vorgeschriebenen »Partieformular« </strong>aufzuzeichnen<strong>.</strong> Bedeutet das, dass es eine grunds&#228;tzliche Vorschrift f&#252;r die Gestaltung der Partieformulare gibt? Wo findet man sie? Wonach richten sich die Druckereien bzw. Schachverlage bei der Gestaltung der Partieformulare, denn die Basisgestaltung ist ja prinzipiell immer gleich?</li>
<li>In <strong>Artikel 8.3 </strong>hei&#223;t es weiter: <strong>Die Partieformulare sind Eigentum des Turnierveranstalters. </strong>Bedeutet dies, dass ein Spieler sein Partieformular nach einem Wettkampf oder Turnier eigentlich gar nicht mitnehmen darf, weil sie ihm nicht geh&#246;ren? K&#246;nnte der gastgebende Verein oder der Veranstalter darauf bestehen, dass alle Spieler ihre Partieformulare am Spielort zur&#252;cklassen?<span id="more-71"></span></li>
</ol>
<p><strong>Antworten:</strong></p>
<ol>
<li>Die Redeweise vom <strong>vorgeschriebenen »Partieformular« </strong>erm&#246;glicht es dem Veranstalter grunds&#228;tzlich eine bestimmte Form des Partieformulars vorzugeben, die die Spieler dann auch zu benutzen haben. Die Regel macht klar, dass ein Spieler kein Anrecht darauf hat, eine eigene Notationsgrundlage zu benutzen (Partieheft, Notizbuch, PDA etc.), sondern dass er verpflichtet ist, das von allen Spielern zu verwendende Material zu benutzen. Der Schiedsrichter kann hieraus die entsprechende Handhabe gegen die Verwendung anderer Aufzeichnungsformen ableiten. Eine solche Vorschrift f&#252;r ein Notationsformular findet sich z. B. in der Turnierordnung des DSB in: <a href="http://www.schachbund.de/intern/ordnung/turnierordnung/index-b.html#b11" target="_blank">B-11.3 Standards f&#252;r Bundesligak&#228;mpfe</a><br />
Druckereien bzw. Schachverlage folgen bei der Herstellung der Partieformulare den sachlichen Notwendigkeiten und der traditionellen Gestaltung solcher Formulare. So findet sich heute z. B. immer noch auf vielen Formularen eine Zeile f&#252;r den Namen der Er&#246;ffnung, obwohl es wahrscheinlich kaum noch Spieler gibt, die diese Zeile verwenden. Fr&#252;her war sie zum rascheren Auffinden in einem Partiearchiv sicherlich sinnvoll.</li>
<li>Grunds&#228;tzlich ist das richtig. Diese Vorschrift dient zum einen Veranstaltern, die die Partien eines Turniers oder eine Meisterschaft komplett erfassen wollen, zum anderen zur Sicherung der Beweisgrundlage f&#252;r erspielte Ergebnisse (FIDE 8.7). Es sind deshalb inzwischen in weiten Bereichen Notationsformulare mit Durchschlag in Gebrauch, so dass der Spieler den Durchschlag mitnehmen kann.<br />
Nat&#252;rlich ist auch mir bekannt, dass in den Mannschaftsmeisterschaften der unteren Spielklassen die Spieler normalerweise ihre Formulare mitnehmen. Nach der Regel sollte allerdings der Mannschaftsf&#252;hrer die unterschriebenen Formulare der eigenen Mannschaft einsammeln und als Beweisgrundlage f&#252;r eventuelle Proteste etc. bis zum Ende der Saison aufbewahren. Er kann sie anschlie&#223;end – wenn die Ausschreibung der Meisterschaft dazu nichts anderes vorschreibt – den Spielern zur&#252;ckgeben.</li>
</ol>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wann ist ein Spieler „am Zug“?</title>
		<link>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2008/06/wann-ist-ein-spieler-am-zug/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 12:56:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MF</dc:creator>
				<category><![CDATA[Regel-FAQ]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/?p=59</guid>
		<description><![CDATA[Zurzeit wird anl&#228;sslich einer Armageddon-Partie zwischen Irina Krush und Anna Zatonski diskutiert, ob ein Spieler seinen Zug ausf&#252;hren darf, wenn der Gegner noch nicht die Uhr gedr&#252;ckt hat. Die Schachregeln sind hier recht eindeutig: Fide 1.1 regelt, wann ein Spieler am Zug ist: Ein Spieler „ist am Zug“, sobald der Zug seines Gegners ausgef&#252;hrt worden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zurzeit wird anl&#228;sslich einer <a href="http://youtube.com/watch?v=fNQjXHjRkNQ" target="_blank">Armageddon-Partie</a> zwischen Irina Krush und Anna Zatonski <a href="http://www.chessvibes.com/coverstory/making-a-move-before-your-clock-is-running/" target="_blank">diskutiert</a>, ob ein Spieler seinen Zug ausf&#252;hren darf, wenn der Gegner noch nicht die Uhr gedr&#252;ckt hat. Die Schachregeln sind hier recht eindeutig:<span id="more-59"></span></p>
<p><strong>Fide 1.1</strong> regelt, wann ein Spieler <strong>am Zug ist</strong>:</p>
<blockquote><p>Ein Spieler „ist am Zug“, sobald der Zug seines Gegners ausgef&#252;hrt worden ist.</p></blockquote>
<p><strong>Fide 4.6</strong> regelt, wann ein <strong>Zug ausgef&#252;hrt</strong> ist:</p>
<blockquote><p>Sobald in einem regelgem&#228;&#223;en Zug oder Teil eines regelgem&#228;&#223;en Zuges eine Figur auf einem Feld losgelassen worden ist, kann sie nicht mehr auf ein anderes Feld gezogen werden. Der Zug gilt als ausgef&#252;hrt, wenn alle notwendigen Anforderungen von Artikel 3 erf&#252;llt worden sind … [RR: Fide 3 regelt, wie die Figuren ziehen.]</p></blockquote>
<p>Diese Regeln gelten auch f&#252;r Schachpartien, die ohne Schachuhr gespielt werden. Kommt die Schachuhr hinzu, &#228;ndern sich die oben genannten Regeln nicht, sondern es kommt mit <strong>Fide 6.8 a)</strong> eine weitere Regelung hinzu, die bestimmt, wann ein Zug <strong>vollst&#228;ndig abgeschlossen</strong> wurde:</p>
<blockquote><p>W&#228;hrend der Partie h&#228;lt jeder Spieler, nachdem er seinen Zug auf dem Schachbrett ausgef&#252;hrt hat, seine eigene Uhr an und setzt die Uhr seines Gegners in Gang. Einem Spieler muss es immer erm&#246;glicht werden, seine Uhr anzuhalten. Sein Zug gilt als nicht vollst&#228;ndig abgeschlossen, solange er das nicht getan hat, es sei denn, der ausgef&#252;hrte Zug hat die Partie beendet (siehe Artikel 5.1 und 5.2). [RR: Fide 5.1 und 5.2 regeln das Partieende.]</p></blockquote>
<p>Wohlgemerkt: Fide 6.8 a) hebt keine der vorangegangenen Regelungen auf, sondern erg&#228;nzt diese. Ein Spieler ist also auch beim Spiel mit einer Schachuhr am Zug, sobald der Gegner die gezogene Figur losgelassen hat. Er darf daraufhin sofort seinen eigenen Zug ausf&#252;hren und anschlie&#223;end seine Uhr dr&#252;cken, sofern er dem Gegner die Gelegenheit gegeben hat, die Uhr zu dr&#252;cken. Ein sofortiges Zur&#252;ckdr&#252;cken der Uhr ist in diesem Fall von den Regeln ausdr&#252;cklich erlaubt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Analysieren mit Computerhilfe</title>
		<link>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2008/02/analysieren-mit-computerhilfe/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 12:02:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MF</dc:creator>
				<category><![CDATA[Regel-FAQ]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/?p=54</guid>
		<description><![CDATA[Frage: Ist das Analysieren von bereits beendeten Partien in einem Analyseraum mit Hilfe eines Computers untersagt? Die analysierenden Spieler haben (nat&#252;rlich) ihre eigenen Partien bereits beendet und der Analyseraum ist r&#228;umlich getrennt vom Spielsaal, wo noch laufende Partien stattfinden. Antwort: Das Analysieren von bereits beendeten Partien in einem separaten Raum mit Hilfe eines Computers ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frage: </strong>Ist das Analysieren von bereits beendeten Partien in einem Analyseraum mit Hilfe eines Computers untersagt?  Die analysierenden Spieler haben (nat&#252;rlich) ihre eigenen Partien bereits beendet und der Analyseraum ist r&#228;umlich getrennt vom Spielsaal, wo noch laufende Partien stattfinden.  <span id="more-54"></span></p>
<p><strong>Antwort: </strong>Das Analysieren von bereits beendeten Partien in einem separaten Raum mit Hilfe eines         Computers ist grunds&#228;tzlich erlaubt. Da Spielern, deren         Partien noch nicht beendet sind, das Analysieren auf einem anderen Schachbrett durch FIDE 12.2 ohne         Einschr&#228;nkung verboten ist, d&#252;rfen sie sich auch nicht an der         Analyse bereits beendeter Partien beteiligen. Sie haben daher im Analyseraum (ob mit Computer oder ohne) nichts verloren.</p>
<p>Sollte der Schiedsrichter Sorge haben wegen der M&#246;glichkeit         der Computeranalyse, so sollte er vor Beginn des         Mannschaftskampfes ausdr&#252;cklich darauf hinweisen, dass         Spielern  <em>jegliches </em>Analysieren auf einem anderen Schachbrett von den Regeln verboten wird,         solange ihre Partie noch l&#228;uft, und dass man ihre Anwesenheit         im Analyseraum hart sanktionieren wird (Partieverlust!). In         einem solchen Fall kann dann kein Spieler nachher behaupten,         er habe von einem solchen Verbot nicht gewusst.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Handy-Benutzung</title>
		<link>http://www.schachschiedsrichter-nrw.de/2007/12/handy-benutzung/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Dec 2007 10:18:12 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Regel-FAQ]]></category>

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		<description><![CDATA[Frage: Das klingelnde Handy f&#252;hrt den Regeln nach zum sofortigen Ende der Partie. Aber wie sieht es mit dem aktiven Nutzen der Handys aus, also Telefonieren oder SMS schicken? Spielt es eine Rolle, ob innerhalb bzw. au&#223;erhalb des Turnierareals telefoniert wird? Es sind alles Regelverst&#246;&#223;e, nur wie soll die Bestrafung aussehen? Die 13.4 der Reihe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frage: </strong>Das klingelnde Handy f&#252;hrt den Regeln nach zum sofortigen Ende der Partie. Aber wie sieht es mit dem aktiven Nutzen der Handys aus, also Telefonieren oder SMS schicken? Spielt es eine Rolle, ob innerhalb bzw. au&#223;erhalb des Turnierareals telefoniert wird? Es sind alles Regelverst&#246;&#223;e, nur wie soll die Bestrafung aussehen? Die 13.4 der Reihe nach, oder f&#252;hrt das Telefonieren analog zum Handyklingeln zum direkten Partieverlust? Muss der Spieler reklamieren oder muss der Schiedsrichter bzw. der Mannschaftsf&#252;hrer eingreifen?<span id="more-45"></span></p>
<p><strong>Antwort: </strong>Bereits das Mitf&#252;hren des Handys ist nach der Fide-Regel 12.2 b verboten. Sollte der Schiedsrichter das Mitf&#252;hren dennoch gestattet haben, was die Regel 12.2 b erm&#246;glicht, so ist dem Spieler ganz sicher nicht auch der Gebrauch des Handys w&#228;hrend der Partie erlaubt worden, ganz gleich zu welchem Zweck, gleichg&#252;ltig, ob dies innerhalb oder au&#223;erhalb des Turnierareals geschieht. Davon ausgenommen ist sicherlich der ausdr&#252;cklich vom Schiedsrichter autorisierte Gebrauch, etwa in einem Notfall. Der unautorisierte Gebrauch des Handys durch einen Spieler muss gleichwertig mit einem klingelnden Handy bestraft werden, zieht also den sofortigen Partieverlust nach sich, da nicht einzusehen ist, dass ein von einem Spieler passiv erlittene Nutzung (das Handyklingeln) sch&#228;rfer bestraft werden soll, als eine vom Spieler aktiv herbeigef&#252;hrter Regelversto&#223; derselben Kategorie. Der Schiedsrichter hat in einem solchen Fall von sich aus einzugreifen und darf nicht erst den Protest des Gegners abwarten. Auch hier gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung: Benutzung des Handys zieht automatisch und unweigerlich den Partieverlust nach sich.</p>
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		<title>Wie lange sind Lizenzen (Turnierleiter/regionaler Schiedsrichter) g&#252;ltig?</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Nov 2007 11:38:13 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Regel-FAQ]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Turnierleiter oder der regionale Schiedsrichter hat im Laufe von f&#252;nf Jahren zur Lizenzbest&#228;tigung an einem Weiterbildungslehrgang teilzunehmen. Sp&#228;testens nach Ablauf von 10 Jahren ist durch eine Pr&#252;fung zur Lizenzbest&#228;tigung nachzuweisen, dass seine F&#228;higkeiten und Kenntnisse noch auf dem aktuellen Stand sind. Die Pr&#252;fung ist entbehrlich, wenn mindestens 20 Eins&#228;tze im fraglichen Zeitraum als Schiedsrichter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Turnierleiter oder der regionale Schiedsrichter hat im Laufe von f&#252;nf Jahren zur Lizenzbest&#228;tigung an einem Weiterbildungslehrgang teilzunehmen.</p>
<p>Sp&#228;testens nach Ablauf von 10 Jahren ist durch eine Pr&#252;fung zur Lizenzbest&#228;tigung nachzuweisen, dass seine F&#228;higkeiten und Kenntnisse noch auf dem aktuellen Stand sind. Die Pr&#252;fung ist entbehrlich, wenn mindestens 20 Eins&#228;tze im fraglichen Zeitraum als Schiedsrichter auf den Ebenen des Landes, des Bundes oder der FIDE nachgewiesen werden. F&#252;r den Turnierleiter ohne Einschr&#228;nkung der Ebenen.</p>
<p>Erfolgt innerhalb des vorgeschriebenen Zeitraums keine Weiterbildung, ruht die Lizenz ab Beginn des Jahres, welches auf das Jahr folgt, in dem der regionale Schiedsrichter sp&#228;testens an einem Weiterbildungslehrgang h&#228;tte teilnehmen m&#252;ssen. Die Lizenz lebt wieder auf, wenn innerhalb der folgenden zwei Jahre an einer Weiterbildung teilgenommen wurde, andernfalls erlischt die Lizenz. Diese Regelung gilt analog bei dem Nachweis der Pr&#252;fung.</p>
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