Alte SchachTimer „Silver“ ungeeignet
Bei einem Kampf der 1. Runde in der NRW-Klasse gab es Schwierigkeiten beim Einstellen der vom Gastgeber benutzten Uhren vom Typ SchachTimer „Silver“. Die verwendeten Uhren stammen aus der Zeit vor der FIDE-Zertifizierung des SchachTimers und lassen im Modus 10 keine Programmierung einer dritten Spielphase zu. Der Kampf wurde für die Gastgeber mit 0:8 gewertet.
Es wird daher allen Vereinen, die den SchachTimer „Silver“ einsetzen, dringend geraten, zu prüfen, ob ihre Uhren die aktuelle Bedenkzeit tatsächlich darstellen können. Am einfachsten geschieht dies durch einen Blick auf die Rückseite der Uhren:
— Ist dort der Modus 10 mit drei Spielperioden (»100min + 50min + 10min. 30sec/m«) beschrieben, so ist die Uhr geeignet, muss aber noch entsprechend eingestellt werden.
— Sind für den Modus 10 dagegen nur zwei Spielperioden angegeben, so handelt es sich um ein älteres Modell der Uhr, das für für den Einsatz nicht geeignet ist und auch nicht entsprechend eingestellt werden kann.

Ich halte das hauptsächlich für “unprofessionelles Verhalten” der Heimmannschaft. Grundsätzlich sollte man eine Uhr live ausprobieren, ob sie die geforderte Bedenkzeit auch kann. (Ich halte das jedenfalls so.)
Aber andere Frage: Sind denn die verschiedenen Versionen der Silver nicht untershciedlich gekennzeichnet? Wenn nicht, wie soll ich (als “Nichtuhrenfetischist”) erkennen, dass es sich um unterschiedliche Modelle handelt? Oder gibt es eine Versionsnummer?
[...] berichtet vom Schachschiedsrichter NRW, wo auch vorbildlich die Information vorliegt, dass Modelle des Silberzeiters vor 2007 ungeeignet [...]
Warum zum Teufel haben sich die Mannschaften dann nicht auf eine ähnliche Bedenkzeit geeinigt, die die defizitäre Uhr eben kann? Waren die 16 Spieler nicht zum Schach zusammen gekommen? Hier mehr: http://schach.twoday.net/stories/6076790/